Aktienfinder Siemens Aktienanalyse
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Siemens Aktie kaufen

3,3 Prozent Dividende made in Germany zum fairen Preis?

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Die Siemens Aktie wird von deutschen Aktionären gerne gekauft. Laut einer Auswertung der Consorsbank aus dem Frühjahr 2019 liegt Siemens an sechster Stelle der am häufigsten in deutschen Depots anzutreffenden Aktien. Doch befindet sich die Siemens Aktie zurecht in so vielen deutschen Depots oder ist ihre Beliebtheit einem Gemisch aus Unwissenheit und Home Bias geschuldet, der dazu führt, dass Massen deutscher Investoren sich für Aktien wie die Deutsche Bank oder Daimler "begeistern", obwohl diese Titel als langfristige Investments bisher nicht wirklich überzeugen konnten? In dieser Aktienanalyse erfährst du, ob Siemens tatsächlich eine Qualitätsaktie und Stand heute fair oder vielleicht sogar günstig bewertet ist.

Siemens Aktie Kennzahlen
Logo Siemens Logo
Land Deutschland
Branche Konglomerat
Isin DE0007236101
Marktkapitalisierung 96,0 Milliarden €
Dividendenrendite 3,3%
Stabilität Dividende 0,97 von max. 1.0
Stabilität Gewinn 0,85 von max. 1.0

Siemens versteht sich als weltweit agierender Technologiekonzern, beschäftigt rund 385.000 Mitarbeiter in über 200 Ländern in Forschung, Produktion, Vertrieb, etc. und blickt auf eine lange und ereignisreiche Firmengeschichte zurück, über die du im Wikipedia-Eintrag zu Siemens mehr erfährst.

Siemens Konzern weltweit

Aufgrund der vielen Geschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, wird das Unternehmen genauso wie 3M oder General Electric zu den sogenannten Industriekonglomeraten gezählt. Dabei ist interessant, dass sich ein Investments in Industriekonglomerate sehr unterschiedlich entwickeln können. So ging es mit der Aktie von General Electric auf 5-Jahres-Sicht um über 50 Prozent bergab, während 3M innerhalb des gleichen Zeitraums um rund 10 Prozent zulegen konnte. Die Siemens Aktie hat es im Vergleichszeitraum sogar auf ein Plus von rund 24 Prozent geschafft.

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Kursverlauf der Siemens Aktie innerhalb der letzten 10 Jahre

Insgesamt fällt die Rendite bei Industriekonglomeraten oft bescheiden aus, was am meist moderaten Gewinnwachstum jeder Industrieunternehmen liegt. Auf der anderen Seite glänzen Konglomerate oft mit stattlichen Dividenden, die den Kursgewinnen bei der Berechnung der Rendite hinzuzuzählen sind. So erhöht sich für Siemens Aktionäre die 5-Jahres-Rendite unter Berücksichtigung der Dividende von 24 auf immerhin 44 Prozent.

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Mit was verdient Siemens Geld?

Bei einem Tausendsasa wie Siemens verliert man leicht den Überblick. Als würde es nicht reichen, dass das Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen tätig ist, strukturiert sich der Konzern auch immer wieder um. Mit der Vision 2020+ befindet sich Siemens erneut im Umbruch.  Bevor wir zu der Fundamentalanalyse kommen, gebe ich dir einen kurzen Überblick über die aktuellen Tätigkeitsfelder des Konzerns und am Ende eine tabellarische Übersicht, wie wichtig die einzelnen Segmente bezogen auf Umsatz und Margen sind.


Diese Siemens Aktienanalyse gibt es auch als Video auf dem Aktienfinder YouTube-Kanal mit über 16.000 Abonnenten: Zur Video-Aktienanalyse


Digital Industries

Digital Industries unterstützt Fabriken bei der Automatisierung von Fertigungsprozessen und liefert hierfür Geräte (z.B. Roboter) mit der entsprechenden Software dazu. Über die Produktion hinaus hat sich Digital Industries der Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette des Kunden von der Produktentwicklung bis zum Service nach dem Verkauf verschrieben.

Smart Infrastructure

Smart Infrastructure umfasst Gebäudetechnik (Automatisierung, Brandschutz, Energieeffizienz) und Energietechnik (Energiespeicherung, kleine Stromnetze, Ladesäulen für E-Autos). Im Zuge des Bedeutungsgewinns der erneuerbaren Energien dezentralisiert sich die Energiegewinnung zunehmend und bezieht auch immer mehr Gebäude mit ein, die teilweise selbst zu Stromproduzenten werden, z.B. durch Solardächer.

Gas and Power

Bei Gas and Power geht es um Stromerzeugung und Stromübertragung. Die Stromerzeugung reicht von Entwicklung, Bau und Verkauf einzelner Turbinen bis hin zu ganzen Kraftwerken. Die Stromübertragung beinhaltet den Aufbau und Betrieb von Stromnetzen.

Mobility

Der Sektor Mobility beschäftigt sich mit dem Transport auf Schiene und Straße, z.B. Eisenbahnen oder Straßenverkehrstechnik.

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Siemens Healthineers AG

Hier handelt es sich um eine Aktiengesellschaft, an der die Siemens AG zu 85 Prozent beteiligt ist. Entwickelt und produziert werden Medizintechnik (z.B. Röntgengeräte oder Computertomographen) sowie Lösungen im Bereich Diagnostik.

Siemens Gamesa Renewable Energy S.A.

Wie Siemens Healthineers handelt es sich auch hier um eine börsennotierte Gesellschaft, an der die Siemens AG 59 Prozent der Anteile hält.  Siemens Gamesa Renewable Energy entwickelt und produziert Windturbinen und errichtet und vertreibt darüber hinaus ganze Windparks.

Financial Services

Financial Service obliegt die Finanzierung der Käufe von Siemenskunden und unterstützt damit die Verkäufe der anderen Siemens-Segmente.

Portfolio Companies

Portfolio Companies ist das Dach unterschiedlicher Einheiten, die für die Zukunft fit gemacht werden sollen. Anschließend können die Einheiten verkauft oder in ein anderes Segment von Siemens übertragen werden. Dieses Segment ist das einzige mit einer negativen operativen Marge in Höhe von -1,9 Prozent, was darauf hindeutet, dass in diesem Segment mehr oder weniger die Problemkinder untergebracht sind.

Umsätze und Margen der einzelnen Segmente

Wie bedeutend und wie profitabel welches Segment bei Siemens ist, kannst du der folgenden Tabelle entnehmen, in der sowohl die Umsätze als auch die Margen für das Geschäftsjahr 2019 aus dem aktuellen Geschäftsbericht entnommen sind:

Segment Status Umsatz Mio. € Umsatz % EBITA-Marge
Digital Industries Operative Einheit 16,087 18% 17.9%
Smart Infrastructure Operative Einheit 15,225 17% 9.9%
Gas and Power Operative Einheit 17,663 20% 3.8%
Mobility Strategische Einheit 8,916 10% 11.0%
Siemens Healthineers AG Strategische Einheit 14,517 16% 17.0%
Siemens Gamesa R.E. Strategische Einheit 10,227 12% 4.7%
Financial Services Serviceeinheit
Portfolio Companies Serviceeinheit 5,526 6% -1.3%
Konzern 88,161 100% 10.9%

Ist die Siemens Aktie ein Kauf?

Kommen wir jetzt zur eigentlichen Frage: Ist die Siemens Aktie ein Kauf? Eine eindeutige Antwort kann und will ich dir nicht liefern, da ein erfolgreicher Aktionär eigenverantwortlich mit seinem Geld umgeht. Aber ich kann mit Hilfe der Fundamentalanalyse versuchen, deine Entscheidungsfindung zu vereinfachen.

Nur langfristig steigende Gewinne führen zu langfristig steigenden Kursen und Dividenden.

Auf dieser Kernaussage ist der Aktienfinder aufgebaut, und entsprechend zielen die Kennzahlen und Charts auf das langfristige Gewinnwachstum eines Unternehmens ab. Mit einer Gewinnstabilität von 0,85 von maximal 1,0 spielt Siemens bereits in der gehobenen Liga mit. Der folgende Chart stellt die langfristigen Gewinnentwicklung noch einmal grafisch dar:

Langfristige Entwicklung von Gewinn und Dividende bei der Siemens Aktie
Langfristige Entwicklung von Gewinn und Dividende bei der Siemens Aktie

Drei Besonderheiten habe ich markiert:

  1. Der Gewinnsprung im Jahr 2000 kam durch die Börsengänge von Epcos und Infinion zustande, die in die „Selbständigkeit entlassen“ wurden (siehe Geschäftsbericht 2000, S. 13).
  2. Der außerordentliche Gewinn führte zu einer Sonderdividende in Höhe von einem Euro.
  3. Die Finanzkrise führte zwar zu einem Gewinnrückgang, die Dividende wurde jedoch nicht gekürzt, sondern blieb stabil.

Die Gewinne sind das Ergebnis aus Umsatz und Marge. Während die Umsätze in den letzten Jahren nur leicht anzogen, konnte Siemens die operative Marge von gerade einmal knapp 2 Prozent um die Jahrtausendwende im Laufe der Jahre auf aktuell 7,7 Prozent steigern. Ein starkes Indiz, dass der Konzern sich in den letzten 20 Jahren erfolgreich restrukturiert hat.

Langfristige Entwicklung von Umsatz und operativer Marge bei Siemens
Langfristige Entwicklung von Umsatz und operativer Marge bei Siemens

Durch die Verbesserung der Marge bleiben für Siemens bei einem Euro Umsatz anstatt knapp 2 Cent im Jahr 2000 Stand heute operativ 7,7 Cent hängen. Das ist fast drei Mal mehr als zuvor und erklärt die steigenden Gewinne pro Aktie bei weitestgehend stagnierenden Umsätzen.

Ist die Siemens Dividende sicher?

Ob die Siemens Dividende sicher ist, findest du wie bei jeder anderen Aktie auch heraus, indem du schaust, ob die Dividende durch die laufenden Erträge gedeckt ist. Für die laufenden Erträge nimmst du am besten den sogenannten Free-Cash-Flow. Dieser beschreibt den Geldbetrag, der dem Unternehmen nach Bezahlung aller Investitionen verbleibt.

Entwicklung von Gewinn, Free-Cash-Flow und Dividende bei Siemens
Entwicklung von Gewinn, Free-Cash-Flow und Dividende bei Siemens

Basierend auf dem aktuellen Stand liegt der Free-Cash-Flow bei 7,11 Euro pro Aktie. Bezogen auf eine Dividende in Höhe von 3,80 € entspricht dies einer Ausschüttungsquote von 53 Prozent. Die Dividende wird also durch die laufenden Erträge finanziert und es zusätzlich noch ein ordentlicher Puffer vorhanden. Sollten die Geschäfte in Zukunft schlechter laufen, ist eine Dividendenkürzung unwahrscheinlich. Auch deshalb, weil schon in der Vergangenheit die Dividende in schweren Zeiten nicht gekürzt wurde.

Zusätzlich kannst du Ausschüttungsquote auch auf den bilanzierten Gewinn berechnen, weshalb ich in der Grafik auch diesen anzeige. Wie du siehst, liegen Gewinn und Free-Cash-Flow bei Siemens in den letzten Jahren recht nahe beieinander.

Noch mehr Infos, wie du unkompliziert und schnell die Sicherheit der Dividende einschätzen kannst, findest du im Begleittext zur kostenlos verfügbaren Liste der 100+ Dividendenaristokraten

Die Bewertung der Siemens Aktie

Das langfristige Gewinnwachstum ist das A und O. Beim Aktienkauf spielt aber auch die Bewertung eine große Rolle, da von diesem deine persönliche Rendite abhängt. Der Kurs einer überbewerteten Aktie kann leicht korrigieren und dafür sorgen, dass du im ungünstigsten Fall schon kurz nach dem Kauf deutlich im Minus bist. Durch Berücksichtigung des Fairen Werts der Aktie kannst du dieses Risiko wenigstens versuchen zu minimieren.

Bewertung der Siemens Aktie anhand der Dividendenrendite

Wer die Siemens Aktie kauft, denkt garantiert auch an die Dividende. Und das völlig zurecht, trug diese in den letzten 5 Jahren ungefähr zur Hälfte der Rendite bei. 3,28 Prozent gibt es momentan. Im Dividenden-Turbo siehst die Entwicklung der Dividendenrendite von Siemens von der Vergangenheit bis in die prognostizierte Zukunft. inklusive unterschiedliche Korridore, die dir bei der Einschätzung der Attraktivität der aktuellen Dividendenrendite helfen:

Entwicklung der historischen Dividendenrendite für die Siemens Aktie
Entwicklung der historischen Dividendenrendite für die Siemens Aktie

Auf die letzten 12 Monate bezogen sind 3,28 Prozent allerdings recht wenig. So lockte Ende August 2019 der Einstieg in Siemens mit einer Dividendenrendite von Spitze 4,2 Prozent. Langfristig betrachtet liegt die Dividende jedoch immer neutralen Bereich. Zu erkennen, da die aktuelle Dividendenrendite in der Nähe des Mittelwerts des 5-Jahres-Korridors liegt.

Die genaueste Methode, um eine Aktie zu bewerten, bietet die Dynamische Aktienbewertung. Hier wird der faire Wert der Aktie parallel anhand von Gewinn, operativem Cash-Flow sowie der Dividende bestimmt. Im besten Fall liegen alle drei fairen Werte nahe beieinander, so dass sich ein einheitliches Bild ergibt. Bei Siemens weichen der faire Wert basierend auf dem bilanzierten Gewinn und dem operativen Cash-Flow in der Vergangenheit jedoch immer wieder deutlich voneinander ab:

Die Bewertung der Siemens Aktie in der Dynamischen Aktienbewertung
Die Bewertung der Siemens Aktie in der Dynamischen Aktienbewertung

Grund für die teils größeren Abweichungen sind in einigen Geschäftsjahren gegenläufige Trends bei Gewinn und Cash-Flow. So sank im Geschäftsjahr 2017 der operative Cash-Flow, während der bilanzierte Gewinn stieg. In Folge stieg der faire Wert basierend auf dem Gewinn, während der faire Wert basierend auf dem operativen Cash-Flow fiel, so dass sich zwischen den beiden fairen Werten eine Schere öffnete.

Einen solchen Fall kannst du lösen, indem du schaust, an welchem fairen Wert sich der Aktienkurs in der Vergangenheit näher orientierte. Das ist aus meiner Sicht der faire Wert Gewinn, der gegenüber dem operativen Cash-Flow zusätzlich eine höhere Stabilität (+0,85 zu +0,7) aufweist. Konzentrieren wir uns bei der Bewertung der Siemens Aktie als auf die beiden fairen Werte Gewinn und Dividende und blenden außerdem die Kennzahlen pro Aktie aus:

Die Bewertung der Siemens Aktie basierend auf Gewinn und Dividende
Die Bewertung der Siemens Aktie basierend auf Gewinn und Dividende

Der aktuelle faire Wert Gewinn liegt bei 99 Euro. Nach dem jüngsten Kursanstieg der Siemens Aktie von 91 auf 116 Euro erscheint die Aktie damit um rund 17 Prozent überbewertet. Der Eindruck einer Überbewertung verfestigt sich, wenn du zusätzlich auf den fairen Wert Gewinn basierend auf den Schätzungen des nächsten Geschäftsjahres schaust, der bei 104 Euro liegt, was noch immer einer Überbewertung von 12 Prozent entspricht. Erst ein weiteres Jahr später soll Dank weiter steigender Gewinne der faire Wert den aktuellen Kurs erreichen und sogar leicht übertreffen.

Anders sieht es beim fairen Wert Dividende aus. Analog dem Dividenden-Turbo erscheint die Siemens Aktie hier fair bewertet. Die Info ist definitiv interessant, da die Attraktivität der Dividendenrendite für viele Aktionäre ein Kaufargument ist. Allerdings finanziert sich die Dividende aus dem Gewinn, bzw. Cash-Flow, weshalb ich diesen Größen bei der Aktienbewertung den Vorzug gebe. Ergo ist die Siemens Aktie aus meiner Sicht derzeit eher teuer.

Fazit: Deutsches Qualitätsunternehmen, aber kein Sonderangebot

Zunächst die gute Nachricht für die vielen Aktionäre mit der Siemens Aktie im Depot. Bei dieser Aktie handelt es sich aus meiner Sicht tatsächlich um ein langfristig erfolgversprechendes Investment. Das bei den Bestseller-Aktien der Deutschen keine Selbstverständlichkeit. Auf der anderen Seite ist die Aktie bereits gut gelaufen und nach dem jüngsten Kursanstieg wie so viele anderen Qualitätsaktien auch schon hoch bewertet. Falls du über Aktien-Sparpläne investierst, kannst du auf den Cost-Average-Effekt setzen und darüber hinwegsehen. Im Falle eines Einmalkaufs kannst du alternativ imt dem Kauf abwarten und dir beispielsweise im Aktienfinderinder ein Kauflimit nahe eines der ermittelten fairen Werte setzen oder du hältst nach alternativen Qualitätsaktien Ausschau. Im Rahmen der Bestseller-Challenge wird in den nächsten Tagen Siemens gegen Honeywell und Waste-Management antreten. Vielleicht ist eine dieser Aktien für dich ebenfalls interessant? Gerne kannst du wie schon über 16.000 andere Aktionäre auch den Aktienfinder-Kanal auf YouTube abonnieren und dir das Video anschauen sobald es live ist. Gerne kannst du auch mit abstimmen, welche der drei Aktien es in das Depot der Bestseller-Challenge schafft.


Falls du im Börsenjahr 2020 ebenfalls möglichst stressfrei von langfristig steigenden Kursen und Dividenden profitieren möchtest, bist du bei der Aktienfinder-Plattform an der richtigen Adresse. Hier gesellen sich einzigartige Charts und Kennzahlen zu zahlreichen freien Artikeln und Videos, die dir dabei helfen, erfolgreich zu investieren. Mit dem Starterpaket winkt dir sogar eine kostenlose Vollmitgliedschaft im Aktienfinder.

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5 Antworten

  1. Hi,

    gute, umfassende Analyse eines deutschen Urgesteins…SIEMENS ist sicher ein verlässlicher Dividendenzahler, was für mich als Income Investor ein großes Plus darstellt. Die Geschäftsbereiche in denen Siemens tätig ist, sind zum Teil schon sehr interessant mit Blick auf die Zukunft.
    Allerdings sind die großen Industriekonglomerate nicht meine bevorzugten Unternehmen. Die Gefahr, dass man sich als Firma verzettelt ist grundsätzlich gegeben. Sollte der Kurs von Siemens unter 90 € fallen, sehe ich aber eine Gelegenheit value einzusammeln und von deutlich höherer Div Rendite als 3,3% zu profitieren…

    Bin gespannt auf den Vergleich mit Waste Management, einem wie ich finde sehr interessanten Unternehmen…

    Viele Grüße,
    Susanne

  2. Nachtrag für Depot-Statistiker: der frühe Dividendenzahltermin von Siemens (dieses Jahr am 10.2.) führt dazu, dass viele Investoren ihren Freistellungsauftrag noch nicht ausgeschöpft haben, und die Dividende steuerfrei netto=brutto erhalten. Sachlich richtig, aber ein klein wenig Augenwischerei… wenn man z.B, die Nettoerträge von Siemens mit, sagen wir, Daimler vergleicht…

  3. Vielen Dank für den hochinteressanten Beitrag! (Das Video habe ich auch geschaut, aber in Textform kann man besser in Ruhe lesen und überdenken).
    Er bestätigt mir, dass ich mit 64 Stk. Siemens im Depot einen guten Posten halte.
    Dazu muss ich sagen: ich habe 25 Jahre bei Siemens gearbeitet (zuletzt als „Leiharbeiter“ der Siemens AG für die Portfolio Company Siemens Logistics GmbH).
    Die jährlich angebotenen Belegschaftsaktien (zum halben Preis) habe ich leider erst in den letzten 3 Jahren wahrgenommen (in Altersteilzeit bekommt man die Angebote per Post nach Haus, davor war es nur nervende „Spam-Mail“).
    Die 64 Stk setzen sich also so zusammen:
    ca.20 Stk. Belegschaftsaktien (3x je 360€ bezahlt, Aktien für 720€ bekoimmen)
    ca. 4 Stk. geschenkte Aktien via Siemens Profit Sharing, April 2019
    40 Stk. Jubiläumsaktien (Aug. 2019 geschenkt, aber Steuer- und SV-pflichtig)
    Also eigentlich sehr gute Konditionen. Allen Lesern, die bei Siemens arbeiten, kann ich die Belegschaftsaktien nur dringend empfehlen! 🙂 Der Freibetrag soll wohl von 360 auf 720 verdoppelt werden, war in den Nachrichten zu lesen.
    Ich habe Sparpläne auf Dividenden-ETFs. Ob ich einen Sparplan auf Siemens nehmen würde (bin bei onvista-bank, da geht das eh nicht), weiß ich nicht – vielleicht eher, bei vorhandener Liqui, bei Kurseinbrüchen (also etwa unter meinem mittleren Kaufkurs von 105.117) nachkaufen…

    Andererseits bin ich ratlos über die Zukunft der Siemens AG. Power & Gas soll bis Okt. 2020 abgesplittet werden. Früher sagte man, Siemens wäre eine Bank mit Elektro-Abteilung…
    Wenn das so weitergeht, könnte man irgendwann auch von „Siemens Hathaway“ als purer Holding sprechen. Mir hat der Produktivbetrieb mit Kunden, Angeboten, Lieferungen, Abnahmen eigentlich gut gefallen…

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