Salesforce Aktie - Wertvoller als Sap - Hype oder echtes Amazon
Salesforce Aktie - Wertvoller als Sap - Hype oder echtes Amazon

Salesforce Aktie

Wertvoller als SAP! Hype oder echte Amazon?

Inhaltsverzeichnis
Die Salesforce Aktie hat in den letzten 15 Jahren um knapp 4.000 Prozent zugelegt. Zwar gab es 2019 eine leichte Stagnation, 2020 zündete die Aktie aber wieder den Turbo und steht Stand heute trotz des COVID-19 Crashs über dem letzten Allzeit-Hoch vom Februar 2020.

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Der steigende Aktienkurs spiegelt den Erfolg des Unternehmens wider, denn gemessen am Umsatz eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen weltweit. Die exorbitanten Kursgewinne haben die Marktkapitalisierung so weit nach oben getrieben, dass Salesforce mit 173$ Milliarden mittlerweile eine höhere Marktkapitalisierung aufweist als die großen Konkurrenten SAP und Oracle.

Marktkapitalisierung Salesforce, SAP, Oracle
Marktkapitalisierung Salesforce, SAP, Oracle (Quelle: YCharts)

Was ist das Geheimnis von Salesforce's rasantem Umsatzwachstum? Wird das Unternehmen den Konkurrenten davoneilen, oder sind die Grenzen des Wachstums bereits erreicht und ist die Salesforce Aktie lediglich ein Hype und maßlos überbewertet. All das erfährst du in dieser Aktienanalyse.

Salesforce Aktie
Logo
Land USA
Branche Internet-Dienste
Isin US79466L3024
Marktkapitalisierung 160,8 Milliarden €
Dividendenrendite -
Stabilität Dividende -
Stabilität Cash-Flow 0,91 von max. 1.0
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Das Geschäftsmodell von Salesforce

Salesforce bietet Nerds und Fun Fact Junkies schon mit ihrem an der New Yorker Börse gelisteten Ticker "CRM" Freude, denn der Ticker ist zugleich das Kürzel für den Kernmarkt, auf dem das Unternehmen tätig ist (CRM=Customer Relationship Management). CRM umfasst inhaltlich mehrere Marktsegmente, denn durch Übernahmen hat Salesforce seiner Kernkompetenz immer mehr Komponenten, Dienstleistungen und Produkte hinzufügt. Anstatt die einzelnen Segmente aufzuzählen, verschaffe ich dir einen besseren Überblick über das Geschäft und den Erfolg des Unternehmens, indem ich dir zeige, was genau das Unternehmen anbietet und danach, wie es seine Produkte und Dienstleistungen an die Kunden bringt.

Salesforce Umsatz nach Segmenten
Umsatz von Salesforce nach Segmenten

CRM und Cloud - eine unschlagbare Kombination

Wie bereits beschrieben ist Salesforce im Markt für CRM, dem sogenannten Customer Relationship Management oder auch Kundenpflege, tätig. Warum ist Kundenpflege für Unternehmen so wichtig? Das hängt stark mit der Akquise von Neukunden und den dafür erforderlichen Marketing- und Werbekosten zusammen, die meist ein Vielfaches höher sind als die Kosten, die ein Unternehmen für das Halten von Bestandskunden aufbringen muss. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Bei Bestandskunden hat ein Unternehmen bereits wesentliche Informationen, wie zum Beispiel deren Namen und Adresse sowie natürlich dessen Nutzungsverhalten. Mit jeder weiter erbrachten Dienstleistung oder gekauftem Produkt entsteht ein noch konkreteres Bild über den Bedarf des Kunden. Das Unternehmen wird dadurch immer besser in die Lage versetzt, die Bedürfnisse seines Kundschaft zu befriedigen und sein Angebot maßgeschneidert anzupassen. Dementsprechend groß ist der Anreiz für Unternehmen, bestehende Kunden zu halten.

Der Mehrwert der Kundenpflege macht jedoch nicht bei Bestandskunden Halt. Denn Unternehmen können die in der Kundenpflege gewonnenen Erkenntnisse und Daten nutzen, um neue Kunden zu gewinnen, in dem sie zum Beispiel das Kaufverhalten bestehender Kunden analysieren und Angebote für hierzu passende Neukunden entwerfen. Ebenso kann ein Unternehmen Marketing-Kosten besser kanalisieren, wenn es weiß, welche Kunden es wie ansprechen muss. Die sogenannte "Konversion" eines an einem Kauf interessierten potenziellen Kunden zu einem tatsächlich kaufenden Kunden gelingt so wesentlich leichter und billiger. Dementsprechend bedeutend ist es für Unternehmen, ein funktionierendes und effizientes CRM zu betreiben. Und genau darin liegt das Erfolgsgeheimnis von Salesforce begründet.

Salesforce - Das Geheimnis des Erfolgs

Um den Erfolg von Salesforce zu verstehen, musst du dich in die Anfangsjahre der Digitalisierung zurückzuversetzen. Die Kundenpflege, das Marketing oder auch die Akquise von Neukunden fanden Ende des ausgehenden Jahrtausends im Wesentlichen in der analogen Welt statt. Erst einzelne Softwarelösungen brachten Abhilfe und verlagerten das CRM-Geschäft allmählich in die digitale Welt.

Das Problem an den damals verbreiteten Softwarelösungen, wie sie zum Beispiel SAP anbot, war ihre Komplexität. Die Software musste auf einem Rechner installiert werden, konnte nur dort benutzt werden und musste auch dort verwaltet werden, indem z.B. Updates eingepflegt wurden. Ebenso waren die einzelnen Produkte wenig an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst, weil ein und dasselbe Programm sowohl von kleinen als auch großen Unternehmen eingesetzt wurde. Salesforce hat das Problem erkannt und mit CEO Marc Benioff eine riesige Marktlücke erschlossen, indem es frühzeitig auf die Cloud gesetzt hat und sich, wenn nötig, durch Übernahmen die notwendige Kompetenz einverleibte. Heute bietet Salesforce die meisten Dienstleistungen und Produkte über eine einzige Cloud an, der sogenannten "Customer 360 Platform".

Die meisten Anwendungen von Salesforce laufen über die Customer 360 Platform
Die meisten Anwendungen von Salesforce laufen über die Customer 360 Platform (Quelle: https://www.salesforce.com)

Bei den einzelnen Dienstleistungen und Produkten handelt es sich im Wesentlichen um Cloud-Lösungen aus dem Bereich PaaS (Platform as a Service) und SaaS (Software as a Service). Wie bereits in der Amazon Analyse näher erläutert, ist der Cloud-Computing Markt mehrschichtig. Im Bereich PaaS stellt Salesforce Programmierern und Entwicklern eine vollständige Software- und Programmierumgebung neben einer aus Hardware bestehenden Infrastruktur zur Verfügung. Ein Beispiel ist Heroku, ein Unternehmen, dass Salesforce 2010 für knapp über $212 Millionen gekauft hat und Entwicklern eine Cloud-basierte Plattform bereitstellt, auf der sie in allen  Open-Source Programmiersprachen eigene Apps entwickeln können.

Das zweite große Segment, auf dem Salesforce tätig ist, ist der SaaS-Bereich. Hier verkauft das Unternehmen selbstentwickelte Cloud-basierte Softwarelösungen oder Apps direkt an die hauptsächlich gewerblichen Endnutzer (sogenannter B2B-Beich=Business to Business). Die Natur von Cloud-Lösungen erklärt auch, warum Salesforce gerade im CRM-Bereich so außerordentlich stark wächst.

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Unternehmen entwickeln sich unterschiedlich schnell, müssen unterschiedlich flexibel sein und haben ganz unterschiedliche Vorstellungen über ihr Kundenmanagement und das eigene Marketing. Cloud-Lösungen sind da so etwas wie die Eier legende Wollmilchsau. Sie müssen nicht überall auf jedem Rechner installiert werden, sondern sind von überall zugänglich. Der Anbieter kümmert sich zentral um die Updates, die Weiterentwicklung und (ganz wichtig!) die Sicherheit, während sich die Kunden ganz auf das Wachstum ihres Geschäftes konzentrieren können. Daneben sind die einzelnen Anwendungen für Salesforce-Kunden beliebig kombinier- und erweiterbar. Kunden können selbst bestimmen, welches Produkt sie in welchem Umfang benötigen. Im Angebot sind beispielsweise die Module Marketing (E-Mail-Kampagnen, SMS-Marketing, Push-Benchrichtigungen, Auswertungsfunktionen, etc.), Kundenservice (Webchat, Bewertungen, etc.) oder Vertrieb (Kontaktverwaltung, Aufgabenplaner, Rechnungserstellung, etc.). Das Preis-Modell  der Sales-Cloud von Salesforce, mit der Unternehmen einen Zugriff auf einzelne oder gesamte Kundendaten und Aufträge bekommen, zeigt dir den unterschiedlichen Funktionsumfang und die damit einhergehenden Preisunterschiede besonders plastisch:

Die Produkte von Salesforce sind extrem skalierbar und bieten damit viele Vorteile, gerade für schnell wachsende Unternehmen (Quelle: www.salesforce.com)
Die Produkte von Salesforce sind extrem skalierbar und bieten damit viele Vorteile, gerade für schnell wachsende Unternehmen (Quelle: www.salesforce.com)

Das bringt die Zukunft

Salesforce profitiert massiv davon, dass der größte Konkurrent SAP den Umstieg von Software auf Cloud-basierte Anwendungen zunächst verschlafen hat. Hierdurch konnte sich Salesforce langsam, aber sicher zum absoluten Marktführer aufschwingen. Während der einstige Marktführer SAP gerade einmal auf einen Marktanteil von 8 Prozent kommt und mit sinkenden Anteilen zu kämpfen hat, konnte Salesforce seine Anteile am Markt für CRM Produkte und Dienstleistungen auf mittlerweile über 18 Prozent ausbauen, Tendenz stark steigend. Daneben stehen die Zeichen gut, dass das Wachstum auch in den nächsten Jahren so weitergeht. So gehört der CRM Markt zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte im sowieso schon extrem wachsenden Markt für Cloud-Computing.

Weltweites CRM Marktvolumen von 2016 bis 2016
Weltweites CRM Marktvolumen von 2016 bis 2016 (Quelle: Statista)

In geographischer Hinsicht besteht für das Unternehmen ebenfalls noch ordentlich Wachstumspotential. Ich sehe vor allem den europäischen Markt und Asien als zukünftige Wachstumsmotoren für das Unternehmen. So beträgt das europäische Marktvolumen aktuell $9 Milliarden. Der Marktanteil von Salesforce ist mit den in Europa erwirtschafteten 1$ Milliarde verglichen mit den weltweiten Marktanteilen von über 18 Prozent signifikant kleiner (ca. 11 Prozent).

Geographischer Umsatzsplit von Salesforce (Quelle: SEC Filing)

Salesforce als Umsatzrakete

Wie kontinuierliches Umsatzwachstum von ca. 25 Prozent pro Jahr aussieht, erkennst du in der unten stehenden Grafik anhand der Umsatzentwicklung von Salesforce, denn das Unternehmen hat genau diese Glanzleistung vollbracht. Lag der Umsatz 2010 noch bei knapp 1,3$ Milliarden, werden im Geschäftsjahr 2021 voraussichtlich knapp 21$ Milliarden erwirtschaften. Der Umsatz hätte sich in diesem Fall innerhalb von 10 Jahren um mehr als das Sechzehnfache gesteigert.

Die Umsatzentwicklung von Salesforce im Aktienfinder
Die Umsatzentwicklung von Salesforce im Aktienfinder

Auch in der ferneren Zukunft soll das Wachstum weitergehen. Die fundamentale Entwicklung des CRM Marktes und die überragende Bedeutung der Kundenbindung für Unternehmen lassen diese Annahme wahrscheinlich erscheinen. Insbesondere die steigenden Marktanteile deuten darauf hin, dass Salesforce künftig noch stärker wächst als der breite Markt, dessen  geschätztes Wachstum bei ca. 15 Prozent liegt. Für halte in den nächsten Jahren ein Umsatzwachstum im Bereich zwischen 20 und 25 Prozent für plausibel.

So profitabel ist Salesforce

Wie in der Amazon Analyse gezeigt, kann es zur DNA eines rasant wachsenden Unternehmens gehören, keinen oder nur einen geringen Gewinn zu erwirtschaften. Das gilt auch für Salesforce, dessen bilanzierter Gewinn pro Aktie sehr unregelmäßig verläuft und teilweise sogar negativ wird.

 

Gewinnentwicklung von Salesforce im Aktienfinder
Gewinnentwicklung der Salesforce Aktie im Aktienfinder

Für Unternehmen, die sich noch in ihren Anfangsjahren oder in einer starken Wachstumsphase befinden und daher jeden Cent in zukünftiges Wachstum stecken, macht es in der Tat wenig Sinn, der Gewinnmaximierung eine hohe Priorität einzuräumen. Gleichwohl solltest du darauf achten, dass das Geschäftsmodell grundsätzlich in der Lage ist, Gewinn zu erwirtschaften. Ein Luftschloss, das zwar Umsatz und Cashflow generiert, aber trotzdem daran scheitert, profitabel zu werden, eignet sich kaum als Investment. Bei Salesforce siehst du anhand der Brutto Marge, dass vom Umsatz erst einmal eine Menge Cash hängen bleibt, nämlich fast 70 Prozent. Das deutet stark darauf hin, dass das Unternehmen grundsätzlich profitabel ist, allerdings hohe Gemeinkosten hat, die zu sehr niedrigen, teils sogar negativen, Operativen Margen und Netto Margen führen.

Die Margen von Salesforce im Aktienfinder
Die Margen von Salesforce im Aktienfinder

Dieses Phänomen ist jedoch nicht unüblich, sondern im Cloud-Tech-Sektor weit verbreitet und für mich kein Grund, von einem Investment in die Salesforce Aktie generell Abstand zu nehmen. Sogar der Internetgigant Alibaba nimmt sinkende Gewinne in Kauf, um sein Cloud-Business gegenüber den großen Platzhirschen Amazon und Microsoft zu pushen.

Ist die Salesforce Aktie überbewertet?

Die Salesforce Aktie profitiert von der hervorragende Stellung des Unternehmens im CRM-Markt und dessen hervorragenden Perspektiven. Denn es sieht nicht danach aus, dass der eingeschlagene Erfolgskurs mittelfristig verlassen wird. Damit scheint klar, dass du die Salesforce Aktien nicht zu einem Schnäppchenpreis bekommst. Die Frage ist jedoch, ob die Bewertung noch angemessen ist, oder die Aktie mittlerweile vollkommen überteuert scheint. Wie schon bei Amazon solltest du bei Salesforce einen Rückgriff auf gewinnbasierte Kennzahlen wie das KGV vergessen. Eine Betrachtung des Gewinns ist bei beiden Unternehmen nicht hilfreich, da Salesforce wie Amazon lieber jeden Cent in zukünftiges Wachstum stecken und nicht im Traum daran denken, Eigenkapital anzuhäufen oder ihren Aktionären eine Dividende auszuschütten.

Die Folge ist ein zum Teil völlig absurd hohes KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), das im Fall von Salesforce durchaus im vierstelligen Bereich liegen kann. Ich empfehle dir für solche Unternehmen, lieber auf den operativen Cash Flow zu schauen. In der Dynamischen Aktienbewertung des Aktienfinders siehst du, dass die Salesforce Aktie jedoch auch gemessen am Cash Flow überbewertet erscheint. Basierend auf einen am historischen Cash Flow gemessenen fairen Aktienkurs von 152$ ergibt sich beim derzeitigen Kurs ein Abwärtspotential von bis ungefähr 20 Prozent.

Der Faire Wert der Salesforce Aktie im Aktienfinder
Der faire Wert der Salesforce Aktie im Aktienfinder errechnet ein kurzfristiges Abwärtspotential von ca.  20 Prozent

Ein KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) von über 9,2 indiziert im Vergleich zum historischen 3-Jahres KUV Median von 8,3 ebenfalls eine Überbewertung im zweistelligen Prozentbereich.  An der aktuellen Überbewertung ist im Wesentlichen die jüngste Rally nach dem COVID-19-Crash schuld. Im Verlauf des Crashs sowie in den vorherigen Jahren gab es allerdings immer wieder kleinere Zeitfenster, in denen die Aktie zu ihrem am historischen Cash Flow gemessenen fairen Wert zurückgekehrt oder sogar darunter gesunken ist. Zudem soll aufgrund der Coronakrise der Cash Flow im laufenden Geschäftsjahr leicht sinken, weshalb ich nicht ausschließe, dass der Aktienkurs mittelfristig zu seinem historisch fairen Wert zurückkehren wird.

Salesforce Aktie: Bei Rücksetzer kaufen

Auch wenn das Symbol der Salesforce Aktie an der New Yorker Börse etwas anderes andeutet, hat das Unternehmen den Markt für Kundenpflege beziehungsweise Customer Relationship Management nicht erfunden. Der CEO Marc Benioff hat den Markt jedoch umgekrempelt und auf ein ganz neues Level gehoben. Möglich war dies durch das frühzeitige Setzen auf die Cloud und einem Angebot an leicht skalierbaren Produkte und Dienstleistungen. Darüber hinaus erfüllt die Salesforce Aktie auch fundamental alle Merkmale eines Wachstumsunternehmens wie Amazon: Keine Dividende, kaum Gewinn und gefühlt notorisch überbewertet.

Die Dynamische Aktienbewertung zeigt jedoch, dass du bei Salesforce auf einen Kursrücksetzer hoffen darfst. Denn es wäre in diesem Fall nicht das erste Mal, dass die Aktie zu ihrem fairen Kurs zurückkehrt. Falls du die Aktie schon heute kaufen möchtest, kannst du in Etappen einsteigen und so etwas Pulver trocken halten, um im Falle eines Kursrücksetzers noch einmal vergünstigt nachkaufen zu können.

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8 Antworten

  1. Die Erfahrungen des Salesforcegeplagten habe ich genauso mit SAP ByDesign gesammelt und es gehört scheinbar bei einer Systemumstellung dazu. Allerdings habe ich bei beiden Unternehmen das Bedenken, dass die Produkte keine rocket science sind, eine mittlere Software Schmiede könnte das auch innerhalb eines Jahres hinstellen. Der Burggraben ist nicht so tief. Schwierig vielleicht noch die Regulatorien in den verschiedenen Ländern. Überbewertet ist der (amerikanische) Markt m.E. ohnehin, Salesforce noch mehr als andere.

  2. Danke für die ausführliche Vorstellung! Salesforce finde ich durchaus auch interessant und habe es auf meiner Watchlist, mal sehen ob SF es irgendwann in mein Portfolio schafft. Normalerweise bin ich nicht so der Fan von schwankenden Kursen.

  3. Mein Softwareanbieter/Hersteller hat Anfang Dezember sein System wo ich meine Kunden und die Lizenzen verwalte von einem einfachen übersichtlichen System auf ein System von Salesforce umgestellt. Die ersten zwei Monate waren sie nicht in der Lage das Lizenzbestätigungen per Email verschickt werden konnten. Und selbst jetzt nach 7 Monaten kann ich immer noch nicht bestimmte Kundendaten ändern da mir die Berechtigung fehlt. Es ist eine einzige Katastrophe. Der reinste Murks. Unübersichtlich, verschachtelt, man muss zig mal klicken um an die Infos zu kommen. Dann haben sie aus „versehen“ auch noch sporadisch Emails an meine Kunden versendet. Angeblich ein Datenbankfehler. Wir haben dort Dummyadressen angelegt und bekommen das sofort mit. Mir ist unbegreiflich wie man so arbeiten kann. Wir haben auf jeden Fall nun höheren Aufwand und brauchen länger für die Lizenzverwaltung.

      1. Ja das stimmt, der Softwareanbieter hat auch Probleme. Die Mitarbeiter mit denen man Kontakt hat bemühen sich aber die Ebene darüber oder der Führung scheint das alles egal zu sein. Das System ist echt irre. Um einen neuen Kunden anzulegen muss man zuerst nach ihm suchen im System… Als ob ich nicht selber wüsste das es ein neuer Kunde ist..

  4. Gehe ich vom letzten als fairen Kurs aufgrund von CF als auch von bereinigten Gewinn aus ( 07/16) so scheint die Aktie heute aufgrund CF knapp 25% überbewertet und aufgrund bereinigten Gewinns 2021 relativ fair bewertet zu sein. Extremes Kurswachstum sehe ich daher nicht. Daher für mich aktuell kein Kauf!

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